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Vortrag bei der AOK Direktion Landsberg: Das "Kreuz" mit dem Kreuz

Unter dem Titel "das 'Kreuz' mit dem Kreuz" präsentierte Ulrich Hamberger vom Team Uhma International am 7. April in den Räumlichkeiten der AOK Direktion Landsberg einen Fachvortrag zum Thema Rückenschmerzen.

Nahezu 85% der Bevölkerung in Deutschland haben zumindest einmal in Ihrem Leben Schmerzen am Rücken, vorwiegend im Bereich der Lendenwirbelsäule. Dieser sogenannte "Kreuzschmerz" ist mit immensen Kosten für das Gesundheitssystem und Wirtschaft verbunden, vorallem dann, wenn aus dem einmaligen Geschehen eine chronische eigenständige Erkrankung sich entwickelt.

Um dies zu verhindern ist schon der Erstkontakt beim untersuchenden Arzt von entscheidender Bedeutung. So legt eine Leitlinie "Kreuzschmerz" das Vorgehen bei der Erstdiagnose fest. Nur für einen kleinen Teil der Betroffenen bedeutet der Kreuzschmerz eine ernsthafte Erkrankung. Beim Großteil der Kreuzschmerzpatienten liegt keine körperliche Ursache zugrunde und bei richtigem Verhalten ist der Patient nach wenigen Tagen wieder schmerzfrei.

Bei diesem sogenannten "nicht spezifischen Kreuzschmerz" sollte der untersuchende Arzt weder ein bildgebendes Verfahren (MRT) durchführen, noch Krankschreibung oder Bettruhe empfehlen. Dies könnte die Aussicht auf Besserung verringern. Akuter nicht spezifischer Kreuzschmerz sollte mit der Fortführung der alltäglichen Verrichtungen und körperlicher Aktivierung beantwortet werden.

Entdeckt man bei den von Kreuzschmerz betroffenen Personen sogenannte "yellow flags", das sind z.B. starke Stressbelastungen, negatives Denken, "Katastrophisieren" oder Bewegungsvermeidungsverhalten, sollte ein bio-psycho-sozialer Behandlungsansatz durchgeführt werden. Neben ärztlicher und verhaltenstherapeutischer Betreuung fällt in diesem Setting vor allem der körperlichen Aktivierung eine wichtige Rolle zu. Neben der Verbesserung von Herz - Kreislaufsystem und Muskelkraft, beeinflusst diese auch Psyche und Kognition.

Mit dem Ausblick auf das menschliche Mikrobiom, also Bakterien die vorwiegend unseren Verdauungstrakt besiedeln, und dessen Auswirkung auf Immunsystem, Kreuzschmerz und Gehirn, rundete Martina M Hinner mit den neuesten Erkenntnissen aus einem zurückliegenden Harvard Medical School Symposium, den Vortrag ab.

Für Uhma International war dieser Vortrag der Startschuss für die Etablierung eines umfassenden Kozeptes. Das Uhma Kreuzschmerz Konzept beinhaltet sowohl  Bausteine für die Prävention, als auch die Gewährleistung der nahtlosen Anbindung an ein eventuell erforderliches umfassenderes Therapiekonzept.

Informationen zum Thema Kreuzschmerz und zum Konzept erhalten Sie unter:

info(at)uhma-methode.com

 

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