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21.09. 2017: eSwiss Fachsymposium in St.Gallen

Am Donnerstag den 21.09. fand im Einstein Hotel und Congress, St. Gallen, ein hoch interessantes Fachsymposium zu den Bereichen Endokrinologie, Diabetologie & Stoffwechsel statt. Uhma International folgte gerne der Einladung von Professor Schultes, einem langjährigen Kooerationspartner, Leiter der Inneren Medizin des eSwiss MEDICAL & SURGICAL CENTER St. Gallen, und Veranstalter des Symposiums. Die durchwegs gelungene Veranstaltung glänzte mit hochrangigen Referenten und einem vollbesetzten Hörsaal.

Frau Professor  Bischoff – Ferrari, Universität Zürich, berichtete zunächst über die gute Wirksamkeit von Vit. D für den Knochenaufbau, aber auch für die Muskelfunktion- und Zusammensetzung. Selbst eine Sturzreduktion, Ursache Nr. 1 für alte Menschen die Selbstständigkeit zu verlieren, kann durch die Gabe von Vit. D erzielt werden.

Grundsätzlich scheint es eine therapeutische Dosis zu geben die eingehalten werden muss. So wirkt sich ein Zuwenig, aber auch ein Zuviel an Vit D, eher nachteilig aus. Die tägliche Verabreichung von ca. 800 - 1000 IU (International Units) scheint die wirksame Dosis zu sein. Bei Adipositas muss die Dosis aufgrund der Fettanhäufung erhöht werden.

Die Wirksamkeit auf das Herz - Kreislaufsystem, ist noch nicht abschliessend geklärt.

Professor Donath, Universität Basel, berichtete über die Rolle von Immunzytokinen, insbesondere Il- 1β (Interleukin 1β) und dessen Einfluss auf Insulinresistenz beim Diabetes. Ein hoher Zuckerspiegel im Blut kann eine Entzündungsreaktion mit erhöhter Produkttion von IL-1β bewirken.

Eine Anti - IL-1β Behandlung senkt unter anderem das Cardiovaskuläre Risiko, lindert Arthrits und Gicht und Überzuckerung im Blut.

Frau Professor Bettine Wölnerhanssen, ebenfalls Universität Basel, beschäftigte sich in ihren Ausführungen mit dem Thema Zucker und Austauschstoffe. Grundsätzlich können Rezeptoren im Dünndarm die Zufuhr von Zucker erkennen und im Zusammenspiel mit bestimmten Zentren im Gehirn, den Appetit kontrollieren.

Fruchtzucker, wie er z.B. in Fruchtsäften oder vielen Softdrinks vorkommt, aber auch künstliche Süssstoffe, umgehen diese Kontrolle und befriedigen weder das Belohungszentrum im Gehirn noch das Sättigungsempfinden. 

Natürliche Süssstoffe, wie Xylitol und Erythridol, scheinen hingegen für die Appetitregulation und den Stoffwechsel, durchwegs posiitive Auswirkungen zu erzielen.

Professor Stefan aus Tübingen berichtete über sogenannte MHO's (metabolic healthy obese = metabolisch gesunde Übergwichtige), aber vorallem die unterschätze  Gefahr bei Schlanken metabolisch Kranken, den sogenannten MUHNW's (metabolic unhealthy normal weight). Hierbei ist die Leber, nach aussen hin unsichtbar verfettet und führt zu sehr risikobhafteten Stoffwechselveränderungen.

Zum Abschluss berichtete Professor Schmid aus Lübeck über zirkadiane Rhythmen, Schlafdauer und Qualität und die ungünstigen Auswirkungen verschiedener Schichtformen im Berufsleben. Auch hierbei kann es zu gestörter Appetitregulation und verstärkter Zuckerproduktion kommen.

Die von Uhma International empfohlenen Bewegungs - und Ernährungsinterventionen unterstützen die hier dargelegten Therapieangebote in allen Belangen. So erwägt Professor Schultes beim nächsten Symposium, das Themengebiet angemessene körperliche Aktivierung und Stoffwechsel mit zu integrieren.

Uhma International bedankt sich  für die Einladung und freut sich schon auf das nächste Symposium.

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