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Okt. 17: ui präsentiert auf dem Deutschen Schmerzkongress

GEMEINSAM ENTSCHEIDEN lautete das Thema des diesjährigen Schmerzkongresses der von 11.-14. Oktober in Mannheim durchgeführt wurde. Wie ein "roter Faden" zog sich das Kommunikationsthema Arzt-Patient durch den mehrtätigen Kongress. In den unterschiedlichen Symposien kam man zu der einheitlichen Schlussfolgerung die Entscheidungskompetenz des Patienten zu stärken. So z.B. in Bezug auf zu verabreichende Medikamente oder Therapien.

Gerade bei älteren Patienten ist die Verabreichung einer Vielzahl von Medikamenten ein brisantes Thema. Zwei Drittel der gesamten Medikation, die in Deutschland verabreicht wird, erhalten die über 65 jährigen (Anm. des Autors) Verschiedene Meikamente können Wechselwirkungen zeigen, die sich gegenseitig neutralisieren oder zu einer Verstärkung unerwünschter Effekte führen. Deswegen werden zunehmend beratende Institutionen den behandelnden Ärzten zur Seite gestellt, die die Medikamentzusammenstellung überprüfen und entsprechend korrigieren sollen.

Ein weiteres interessantes Thema befasste sich mit dem Einfluss des Immunsystems auf verschiedene chronische Erkrankungen die mit dem chronischen Schmerz in Verbindung stehen, bzw. Bestandteil dessen sind. Oft sind es durch die Evolution bewährte Mechanismen der Energieumverteilung oder des sogenannten "Sickness Behaviour", die durch heutige Umweltbedingungen, Stressoren und chronische Ausprägungen verschiedener körperlicher und seelischer Funktionen, fehlgeleitet werden. So kann eine durch Umwelteinflüsse und Fehlverhalten dauerhafte Alarmierung des menschlichen Immunsystems letztendlich zu einer chronischen subakuten Entzündungslage in unserem Körper und unterschiedlichen chronischen Erkrankungen führen. Viele Wissenschaftler befassen sich deswegen mit der Entwicklung von Medikamenten, die den sogenannten proinflammatorischen Zytokinen (Botenstoffe des Immunsystems die Entzündung fördern) entgegenwirken.

Uhma International präsentierte mit einem entsprechenden Poster hierzu, natürliche Möglichkeiten, chronischer subakuter Entzündung und somit dem dargestellten Krankheitskomplex entgegenzuwirken. Angemessene körperliche Aktivierung sorgt einerseits dafür, dass der Vagus-Nerv aktiviert wird. Dieser dient nicht nur der Entspannung, sondern ist auch befähigt proinflammatorischen Zytokinen entgegen zu wirken und somit Entzündungen zu hemmen. Körperliche Aktivierung erfordert Muskelaktivität. Der aktive Muskel kann wiederum ebenso Botenstoffe freisetzen, sogenannte Myokine, die entzündungshemmend wirken und somit der chronisch subakuten Entzündungslage im Körper entgegenwirken.

In den Präventionskonzepten von Uhma International ist die körperliche Aktivierung neben der richtigen Ernährung ein zentraler Bestandteil. Denn auch im Bereich der Ernährung kann z.B. hochwertiges Fischöl für die Zufuhr geeigneter Omega-3-Fettsäuen sorgen, die wiederum ebenso wie die körperliche Aktivierung, entzündungshemmend wirken.

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