Ulrich Hamberger

Uhma Kreuzschmerz Konzept

Kreuzschmerzen treten in der Bevölkerung sehr häufig auf. Trotz Schmerzen, dass ist bei mindesten 80% der Betroffenen der Fall, liegt keine greifbare körperliche schwerwiegende Ursache zu Grunde. Die Bezeichnung hierfür ist "nicht spezifischer Kreuzschmerz".

Tritt Kreuztschmerz auf, ist die Rezidivrate hoch. 60% erfahren im gleichen Jahr eine erneute Schmerzphase. Bei etwa einem Viertel der Betroffenen entwickelt sich daraus eine eigenständige Schmerzerkrankung, die als „chronischer nicht spezifischer Kreuzschmerz“ bezeichnet wird.

Die Nationale Versorgungsleitlinie Kreuzschmerz (NVL-Kreuzschmerz), ein von maßgeblichen Institutionen im Gesundheitswesen entwickelter Leitfaden soll dafür sorgen, dass wissenschaftlich fundierte Handlungs- und Verhaltensempfehlungen von medizinischem Personal und Patient umgesetzt werden.

Laut Leitlinie sollen von akutem "nichtspezifischen Kreuzschmerz" Betroffene, zu körperlicher Aktitivität motiviert werden. Das Verständnis für den Nutzen, aber auch den guten Verlauf der durch entsprechendes Verhalten angebahnt werden kann, soll  durch edukative Einheiten vermittelt werden.

Das Uhma  Kreuzschmerz Konzept verfolgt das Ziel, die Vorgaben der NVL angemessen umzusetzen. In einem Modellprojkt sollen Effektivität und nachhaltige Wirksamkeit evaluiert werden.

Das Uhma Kreuzschmerz Konzept beinhaltet folgende Punkte:

  • Durchführung leitliniengerechter Interventionen im Akutstadium mit Ausdauer, Kraft und Edukation
  • Überprüfung der Wirksamkeit
  • Nachhaltige Umsetzungsempfehlungen
  • Überprüfung der Nachhaltigkeit